Bekenntnisse eines Nachtsportlers

Von Leibesertüchtigungen der etwas anderen Art

Bekenntnisse eines Nachtsportlers
Bekenntnisse eines Nachtsportlers
Autor
Verlag
Seiten 304
Format Softcover
Erschienen 04/2007
ISBN-13 9783499621925

14,00 inkl. MwSt.

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Haben Sie schon mal in einem Iglu in den Alpen übernachtet? Oder nachts beim Tretbootfahren in heimischen Gewässern "Das große Rennen von Belleville" geguckt? Sind Sie schon mal frühmorgens Hoteltreppen vom Keller bis zum 10. Stock rauf und runter, runter und rauf gelaufen, so ungefähr zwei Stunden? Und haben Sie jemals auch nur daran gedacht, die Alpen joggend auf der Lineallinie zu überqueren?

Wigald Boning hat all diese und viele andere skurrile, aufregende und mitunter gefährliche sportliche Herausforderungen angenommen und erzählt hier mit viel Charme und Witz von seinen Erlebnissen im Grenzbereich der Leibesübungen - Lachmuskeltraining garantiert.

Als TV-Unterhaltungsfachkraft und Familienvater ist Wigald Boning vor allem in den Nachtstunden freizeitfähig. Gut trifft es sich da, dass er zwei- bis dreimal in der Woche nachts erwacht und nicht wieder einschlafen kann. Eigentlich ganz praktisch, denn wann sonst sollte er zu seinen sportlichen Unternehmungen der Extraklasse aufbrechen? Ob Bergtouren mit Igluübernachtung, nächtliche Tretbootfahrten, 24-Stunden-Mountainbike-Rennen, frühmorgendliche Hoteltreppenläufe oder Alpenüberquerungen auf der Lineallinie - Wigald Boning outet sich hier als leidenschaftlicher (Nacht-)Sportler und erzählt mit Esprit und Witz von seinen Leibesertüchtigungen der etwas anderen Art.

Inhaltsverzeichnis

  • Vorwort 7
  • Vom Totalversager zum Superhelden 9
  • Mit Mama Leone zum Marathon 29
  • Weltmeister im Krawattenlauf 51
  • Ostfriesland, mon amour 67
  • Hohe Berge, tote Tiere 77
  • Pommes, Angst und kalte Hände 101
  • Nackt und hungrig 127
  • Deutschland-Italien, diretissima 147
  • Saturday Night Fever 173
  • 24 Stunden Mountainbike 199
  • Vogelgezwitscher im Iglu 223
  • Mit dem Rennrad auf der Autobahn 245
  • Tretboot des Grauens 275
  • Nachwort 297
  • Dank 299
  • Bildnachweis 300

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Vorwort

Ich führe ein Doppelleben. Viele Menschen kennen mich als Fernsehunterhaltungs-Fachkraft. "clever!", "WIB-Schaukel", "RTL Samstag Nacht", so heißen einige der Sendungen, an denen ich maßgeblich mitgewirkt habe. Auch mit Musik ("Die Doofen"), Kinofilmen, Büchern sowie allen sonstigen Kern- und Randbereichen der Zerstreuungsindustrie habe ich mich umfänglich und mitunter höchst erfolgreich beschäftigt. Auf einem Macadamianussholzregal in meinem Arbeitszimmer steht eine Armada glitzernder Fernsehpreise, vom "Bambi" bis zum "Goldenen Hammerschlumpf", und neulich wurde ich sogar vom "Kuratorium Gutes Sehen" zum "Brillenträger des Jahres" ernannt. Toll.

Dass ich zu jeder einigermaßen erstklassigen Promiparty eingeladen werde und zudem ein Landhaus in den Bergen, eine wunderschöne Frau und zwei aufgeweckte, gut erzogene Söhne habe, versteht sich vor diesem Hintergrund fast von selbst. So weit, so gut. In diesem Buch möchte ich Ihnen allerdings von einer Facette meines Daseins berichten, die ich bisher nicht mit meinem sonstigen Erscheinungsbild als schillerndem Fernsehstar in Einklang zu bringen vermochte. Wie soll ich diese Facette nennen? Ein Steckenpferd? Eine Marotte? Eine Obsession? "Das ist ja total verrückt", lautet der gängige Kommentar, wenn ich mir, was nicht gerade häufig ist, doch einmal erlaube, von meinem liebsten Zeitvertreib, dem exzessiven Nachtsporteln, zu berichten - wenn überhaupt etwas gesagt wird; oft blicke ich auch lediglich in mitleidige Gesichter. Manchmal habe ich dann ein schlechtes Gewissen und wünschte mir ein gewöhnliches Durchschnittshobby wie die Briefmarkensammelei oder die Chinchillazucht. Vorab bitte ich den geneigten Leser daher um Toleranz. Manche der in diesem Buch geschilderten Unternehmungen führen in Randbereiche dessen, was in unserer Zivilisation gemeinhin für "vernünftig" gehalten wird. Wer mir nacheifern möchte, sollte bedenken: Sozialer Status, alte Freundschaften und Familienbande können ernsthaft Schaden nehmen. Auch die Gesundheit wird eventuell einer harten Prüfung unterzogen.

Andererseits geben meine Erfahrungen als Nachtsportler Hinweise darauf, wie man faszinierende Abenteuer erleben kann, ohne hierfür extra in die Wüste Gobi oder in die Slums von Rio reisen zu müssen; minimalem Finanzeinsatz steht ein maximaler Erlebniswert gegenüber. Außerdem: Wer sich auf den in diesem Buch geschilderten Weg begibt, wird mit einer elefantösen Vergrößerung des Selbstbewusstseins rechnen können. Auf dass niemand, der sich durch dieses Buch inspiriert fühlt, vor Stolz platze! Ich jedenfalls lehne jede Verantwortung ab.


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